Fallbeispiele

Kito

Kito ist ein 13 jähriger weißer Schäferhund. Ein Hund der viele Jahre aktiv im Agility Sport unterwegs war. Natürlich hält Sport und viel Bewegung jung, fordert aber auch die Gelenke. Gerade größere Hunde mit mehr Gewicht. Kito liebt die Bewegung, doch die Schmerzen wurden größer und das aufstehen und ablegen deutlich schwerer. Die Muskulatur verspannte sich in der Rückenpartie. Die Besitzerin kam auf Empfehlung in meine Praxis. Kito genießt ausgiebige Massagen und Lasertherapie Einheiten. Eine Besserung ist deutlich zu sehen und allmählich können wir mit der Gymnastik beginnen.

Dingo

Dingo

Hochgradige Schmerzen im ganzen Bewegungsapparat. 2 Jahre humpelte Dingo vorne rechts. Er wurde mit Medikamenten tierärztlich versorgt. Vorläufige Diagnose: Wirbelsäulenprobleme. Ich habe Dingo physiotherapeutisch unterstützt. Laserdusche rundete die Therapie ab. Dingo ist Beschwerdefrei und erfreut sich des Lebens. 

Olli

Olli kam im Juni 2017 wegen starken Übergewicht und Schmerzen im Knie in meine Praxis. Zuerst wurde er gelasert, später trainierte Olli gegen seine Kilos im Unterwasserlaufband, mit Erfolg!

Jona

Im Juli 2017 wurde mir Jona vorgestellt, eine Knieoperation fand Anfang Juli statt. Diagnose: Knorpeldefekt hinter der Kniescheibe (retropatellar), sowie Teilruptur des Kreuzband (Lig. cruciatum craniale) und Patellaluxation Grad 2. Da Jona nicht das erste Mal operiert wurde, belastete sie ihre linke Hinterhand gar nicht mehr. Die Muskulatur verschwand zusehends. Ich therapierte Jona auf dem Unterwasserlaufband. Zusätzlich bekam sie Physiotherapie und Lasertherapie. Später einzelne Gymnastikeinheiten. Mittlerweile läuft sie ganz fantastisch und spielt wieder mit ihren Freundinnen an der Elbe.

Bikaver & Cserkesc

Hier geht es um Sekunden... 2 schöne Magyar Agar Buben namens Bikaver und Cserkesc kommen regelmäßig in meine Praxis zum Unterwasserlaufband Training. Für Bikaver ist es eine Trainingsvorbereitung für die kommenden Rennen. Durch gezielten Aufbau der Muskulatur konnten die Läufe deutlich verbessert werden. Cserkesc trainiert um weiterhin fit zu bleiben. Man darf es gar nicht glauben, dieser Schönling wird bald 12 Jahre alt.

Weltsieger 2017. BOB, Ch. Magyar Lazado's Big Bang Bikaver.

 

 

Buster

Buster kam im Sommer 2017 in meiner Praxis. Die Besitzerin war bereits verzweifelt, da keine greifbare Diagnose gestellt werden konnte, welche Buster's starke Schmerzen erklärten. Buster kam 27x ins MRT und diverse Röntgenaufnahmen wurden gemacht. Für Hund und Besitzerin ein Martyrium. Ein letzter Versuch ihm zu helfen brachte beide auf den Weg in meine Praxis. Nicht einfach eine genaue Diagnose zu stellen, wenn der Hund bereits "zu häufig" angefasst wurde und nicht mehr Willens war still zu halten. Also ließ ich Buster Zeit und ich beobachtete ihn nur in der Bewegung. Ich habe Unterwasserlaufband Training als Therapie angesetzt. Mit großen Erfolg. Keine Schmerzen mehr. Mittlerweile werde ich zur Begrüßung und zum Dank geküsst.

Eddie

Eddie

Eddie fing urplötzlich an zu humpeln. Eine Vorgeschichte gab es dazu nicht. Das machte das Ganze nicht leichter. Die Besitzerin und ich entschieden uns dazu, Eddie alternativ medizinisch zu behandeln. Mit Erfolg! 

Jonni

Jonni

Jonni's Handgelenk wurde bei einem Autounfall gebrochen. Mit dieser Fraktur lief er wohl einige Zeit umher, sodass die Knochen schräg zusammengewachsen sind. Jonni litt unter starken Schmerzen und Entzündungen. Als er nach Deutschland kam, wurde er mir vorgestellt und ich begann sein Gelenk zu lasern. Die Schmerzen reduzierten sich bei der regelmäßigen Anwendung. 

Pucki

Pucki

Pucki wurde von einem Auto angefahren und erlitt Prellungen und einen großen Schock. Gott sei Dank war nicht mehr passiert, so konnte ich sie lasern, massieren und mit ihr auf dem Gymnastik Parcours Übungen machen. Pucki hat ihre Angst etwas gezähmt und war motiviert bei der Sache.

Djuke

Djuke

Djuke ist ein Sportler. Er ist im Dummytraining und er geht regelmäßig zum Fährten. Djuke hat ein wahres Martyrium an Schmerzen und Tierarztbesuchen hinter sich. Immer wiederkehrende Lahmheiten, Krampfanfälle, Apathie und plötzliches Umfallen aus dem Nichts. Djuke wurde erschreckend dünn und baute stark ab. Seine Besitzer gaben nicht auf und boten ihm alles, was ihn wieder herstellte. Nachdem er mit Medikamenten gut eingestellt war, kam er regelmäßig zum Training auf das Unterwasserlaufband. Djuke ist wieder zurück in seinem Fährtentraining und ein glücklicher Hund. 

Rasmus

Rasmus

Vorstellung in meiner Praxis mit Kreuzbandriss. Rasmus wurde nicht operiert, sondern bekam eine Thrombozyten Therapie (platelet rich plasma). Ich unterstützte ihn mit Laserdusche und regelmäßigen Unterwasserlaufband Training. Rasmus geht es mittlerweile bestens und er kann wieder sportlich neben dem Rad herlaufen. 

Ninjo

Ninjo

Ninjo hatte sich am 04.12.2016 so sehr verspannt, dass er vor lauter Schmerzen nicht mehr aufstehen konnte. Ein Tierarzt gab ihm eine Spritze, sodass er den Sonntag gut übersteht. Kurze Zeit darauf durfte ich Ninjo kennenlernen. Was für eine Seele von Hund....Ninjo genoss die Laserdusche und Physiotherapie sichtlich, er legte sich sofort auf der Behandlungsliege in die stabile Seitenlage. Ninjo geht's zwischenzeitlich sehr gut. 

Khaya

Khaya

Khaya wurde auf der Müllkippe geboren und irgendwann von Tierschützern aufgegriffen und in den Shelter gebracht. Welch Glück dieser Hund hatte, dass sie ausgerechnet bei Mama Saskia gelandet ist. Khaya ist im Knochenbau sehr schwer krank. Sie hat beidseitig künstliche Hüftgelenke und eine bilaterale Femurkopfresektion (beide Oberschenkelköpfe wurden chirurgisch entfernt). Durch wochenlanges Stillhalten baute sich die Muskulatur ab und Speck kam auf die Hüften. Verspannungen am ganzen Körper waren weitere Folgen. Am 23.12.2016 machte ich meinen ersten Hausbesuch und therapierte Khaya. Am 24.12.2016 rutschte sie so unglücklich aus und fiel auf den Oberschenkel, sodass eine Not Operation eingeleitet wurde. Fraktur des Oberschenkelknochens. Weitere Monate der Ruhigstellung folgten. Zwischenzeitlich geht's ihr deutlich besser und die Kleine trainiert langsam und kontinuierlich auf dem Unterwasserlaufband. 

Alisha

Alisha

Alisha's Besitzer riefen mich in der Praxis an und baten um Hilfe bei Alisha's Problemen. Ihre Hündin kämpft seit einigen Monaten mit starken Verspannungen im Rücken. Zeitweise lahmte Alisha und kam nach Ruhephasen sehr schlecht wieder hoch. Der Tierarzt verordnete für 14 Tage Schmerzmittel, was ihr gut tat. Unterstützend bekommt sie regelmäßige Physiotherapie und Laserbehandlungen. Beides tut ihr sichtlich gut, sodass die Medikamente nicht mehr benötigt werden. Die kleine "Elfe", so wird sie von ihren Besitzern genannt, freut sich der besseren Beweglichkeit und ist deutlich aktiver. 

Maxi

Maxi

 

Maxi ist eine bezaubernde Hundedame. Sie hat das Unterwasserlaufband für sich entdeckt. Sie läuft wie selbstverständlich und ganz nebenbei sind ihre kleinen Lahmheiten verschwunden. Was Muskelaufbau alles positives bewirken kann. 

Skeet

Skeet

Skeet ist ein sportlich aktiver Hund. Er durchläuft viele Workingtest's im Dummytraining. Ebenso sind Skeet und sein Besitzer aktiv im Obedience. Dieser Hund ist einfach toll, Lebenfreude pur. Um seine Kondition zu steigern und seine Konstitution zu verbessern, kommt er zum Unterwasserlaufband Training und genießt Physiotherapie-Massagen.  

Leo

Hund Leo

Leo wurde mir mit starken Schmerzen im Lendenwirbelbereich vorgestellt. Er sprang seit längerem nicht mehr in das Auto, und auch sonst hatte er nicht mehr so viele Ambitionen mit seinem Frauchen walken zu gehen. Bei der Erstanamnese stellte ich fest, dass sein Kreuzbein "verhakt" war. Ich habe ihn massiert und das Ilio-Sacral-Gelenk wieder in Position gebracht. Zusätzlich bekommt er Lasertherapie gegen seine Verspannungen. Mittlerweile hüpft Leo wieder in sein Auto und startet wieder im Wald durch.

Wilma

Wilma

Die charmante Dame namens Wilma kommt regelmäßig zum Unterwasserlaufband Training und erhält Lasertherapie Einheiten. Wilma hatte diverse Bandscheibenvorfälle, bisher ohne operative Eingriffe. Damit das auch so bleibt, kommt sie mit ihren Besitzern regelmäßig in meine Praxis.

Shorty

Shorty

Shorty wurde mir mit folgende Diagnose vorgestellt: OCD im rechten Ellbogengelenk. Durch eine OP wurden die freiliegenden Gelenkchips entfernt, jedoch litt Shorty seither unter starken Arthroseschmerzen. Er entlastete seinen rechten Vorderlauf, was dazu geführt hat, dass sich seine Nacken- und gesamte Rückenmuskulatur stark verkrampfte und ihn stark in seinen Bewegungen einschränkte.

Seine Rückenwirbel verschoben sich zueinander, sobald er tobte oder eine schnelle und hektische Bewegung machte. Vermutet wird ebenfalls ohne genaue Diagnose, dass er zusätzlich eine beidseitige Subluxation hat.

Da Shorty in einem kräftigen Zustand ist, kann er letzteres recht gut kompensieren.

Ich behandle Shorty seit einigen Wochen mit Wärmetherapien und Massagen des gesamten Rückens, um seine stark verkrampfte Muskulatur zu lockern. Dadurch entspannt sich der Wirbelbereich sehr gut und wird entlastet. Traktionen der Gelenke des arthrotischen Beins nehmen Shorty die Gelenkschmerzen. Zusätzlich bekommt er Magnetfeldtherapie, was von ihm sehr gut angenommen wird. Shorty ist um einiges schmerzfreier als vor der Therapie, die Besitzerin ist sehr begeistert. Shorty hat mehr Lebensqualität gewonnen.

Orlanda

Orlanda

Orlanda wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: Vermutung auf Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich mit möglicher Nervenschädigung.

Orlandas Hinterläufe waren fast paralysiert. Sie kippte weg und konnte sich kaum noch aufrecht halten. Oftmals sackte sie in sich zusammen. Die Tierärztin gab Orlanda kaum noch eine Chance. Die Besitzerin wollte dies nicht akzeptieren und begab sich in eine Tierklinik, um eine zweite Meinung einzuholen. Untersuchungen und Röntgenaufnahmen folgten, brachten aber keine exakte Diagnose, wo genau der Bandscheibenvorfall sich ereignete.

Der Besitzerin wurde angeraten, eine Tierphysiotherapeutin zu kontaktieren. Wenn die Therapie Erfolg zeige, könnte man eventuell eine Operation umgehen. Kurze Zeit später wurde ich nach Uelzen gerufen und begann mit meiner Befundaufnahme. Wir begannen mit einer Intensiv-Therapie für Orlanda. Nach dreieinhalb Wochen war Orlanda wieder in der Lage zu laufen, ohne stark zu schwanken. Sie kann sich als Hundedame wieder ganz normal hinsetzen und ihr tägliches Geschäft verrichten. Orlanda wird seither auf Diät gesetzt, damit sie etwas Gewicht verliert. Eine Rampe für das Auto erleichtert ihr den Ein- und Ausstieg.

Orlanda geht es wieder richtig gut. Sie kann mit ihren drei Hundefreunden, welche ebenfalls im Haushalt leben, durch den Garten toben.

April 16'

Mir fehlen einfach nur die Worte! Orlanda wurde vergiftet von Unbekannten. Mein Mitgefühl gilt der Familie.

Grizzly

Hund Grizzly

Grizzly wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: zweifache Ellbogendysplasie (OCD/FPC) mit bereits fortgeschrittener hochgradiger Arthrose. Die freiliegenden Gelenkchips wurden operativ entfernt.

Trotz allem lahmte Grizzly an dem operierten Bein gewaltig. Nach mehrwöchiger Ruhephase und konsequentem Leinenzwang durfte der junge Hund endlich mal wieder in den Garten. Genau an diesem Tag war er so wild vor Freude, dass er sich zusätzlich beim Toben einen Kreuzbandriss zuzog und eine umgehende OP eingeleitet wurde. Wieder musste der arme Kerl für Wochen eingeschränkt werden.

Bei meiner Befunderhebung stellte ich fest, dass dieser junge und große Hund überhaupt nicht okay ist, trotz der Operationen. Durch die Physiotherapie wird nun seine vordere Extremität wesentlich besser und er setzt sein Bein auf, ohne zu lahmen. Leider ist seine hintere Extremität nicht i. O. Es ist ihm nicht möglich, das Bein durchzustrecken. Die Lahmheit ist nach wie vor da. Auf mein Anraten hin fuhr die Besitzerin erneut in die Tierklinik, die Physiotherapie wird vorerst ausgesetzt.

Grizzly wurde erneut geröntgt. Diagnose: Patella Luxation. Der operative Eingriff erfolgte am nächsten Tag. Derzeit geht’s Grizzly nicht gut, da auch diese Operation nicht die erwünschte Schmerzfreiheit brachte. Ein weiterer Kontrolltermin in der Tierklinik folgte.

Grizzly ist nun mittlerweile 3 x an der rechten Hinterhand operiert worden. Auf der linken Seite zog er sich ebenfalls einen Kreuzbandriss zu. Dieser wurde operiert. Nach wie vor ist Grizzly bei mir in Behandlung, da ihm die Physiotherapie Einheiten sehr gut tun.

Fynn

Porträt Hund Fin

Fynn wurde mir mit folgende Diagnose vorgestellt: Starke Arthrose im Hüftgelenk und in beiden Hinterläufen. Teils durch vorangegangene Operationen, teils aufgrund seines Alters. Fin konnte seine Knie nicht mehr anwinkeln, beim Hinsetzen streckte er die Beine vollständig vom Körper weg. Seine Arthrose im Hüft- und Beinbereich schränkten ihn so sehr ein, dass er beim Laufen die Beine nach links und rechts schleuderte und kein normales Gangbild möglich war.

Ich behandle Fin seit einigen Wochen mit Massagen, Wärme- und Magnetfeldtherapie. Zusätzliche passive Bewegungsübungen ermöglichen ihm mittlerweile ein schmerzfreieres Hinsetzen und bessere Bewegung in den Gelenken.

 

Fynn ist voraus gegangen. Du warst ein süßer Patient. Danke das du bei mir in Behandlung warst.

Ammy

Hundedame Ammy

Ammy wurde mir vorgestellt mit folgender Diagnose: mehrfache Beckenfraktur, Femurkopfreseketion aufgrund eines Trümmerbruchs. Ammy knickt stark mit den Hinterläufen ein und hat einen sehr schwankenden Gang. Ammy fehlt es vollständig an Muskulatur und zudem ist sie stark abgemagert. Ammy kommt aus dem Tierschutz und befindet sich derzeit auf einer Pflegestelle.

Ich arbeite für Ammy einen Behandlungsplan aus, damit sie ein normales Hundeleben mit viel Bewegungsfreude und einer gesunden und kräftigen Muskulatur führen kann.

Seit dem 02.05.2014 befindet sich Ammy bei mir in physiotherapeutischer Behandlung. Anfangs hatte Ammy große Angst vor dem, was auf sie zukommen wird. Zwischenzeitlich ist die Freude auf weitere Behandlungen so groß, dass sie sich freiwillig auf die Behandlungsmatte legt.

Ammy macht Fortschritte, ihre Hinterhandmuskulatur ist kräftiger geworden. Sie marschiert problemlos über den Cavaletti-Parcours, hält sich eisern und konzentriert auf der Schaumstoffmatratze. Magnetfeldtherapie und Intensivmassagen werden inzwischen als absolut wohltuend empfunden. Die Therapie mit Ammy wird noch einige Zeit dauern – aber diese Zeit gibt ihr die Pflegestelle sehr gerne.

Ammy hat zugenommen dank guter Futterratschläge. Rundherum hat die Zaubermaus an Lebensfreude gewonnen.

Tasso

Porträt Tasso

Am 19.05.2014 habe ich den wunderschönen Tasso bei meiner Erstbefundung kennengelernt und untersucht. Tasso wurden im April 2014 in einer aufwendigen OP insgesamt 56 Goldimplantate eingesetzt. Tasso ist erst 7 Jahre alt und kämpft seit vielen Jahren mit arthrotischen (degenerativen) Veränderungen seiner Gelenke.

Tasso hatte aufgrund der starken Schmerzen, speziell in der Hinterhand (Hüftgelenk, Kniegelenk, Sprunggelenk, Zehenendgelenk) und Rücken, seine Vorderhand extrem überlastet. Dieses führte dazu, dass u.a. die Ellbogen stark belastet und in Mitleidenschaft gezogen wurden. Seine Hinterhand war stark arthrophiert (Muskelabbau), bei einer Umfangsmessung wurde deutlich, wie groß die Unterschiede tatsächlich waren. Ziel der Goldimplantat-OP war es, Tasso schmerzfrei oder schmerzreduzierter zu bekommen. Dieses ist auch eingetreten, so dass ich mit meiner Intensiv-Therapie beginnen konnte.

Anfänglich hatte Tasso nur Massagen von mir bekommen, da er sehr ängstlich reagierte und befürchtete, es würde ihm alles nur Schmerzen bereiten.

Zwischenzeitlich marschiert er freiwillig über den Cavaletti-Parcours, schmeißt sich auf die Matte, um sich durchkneten zu lassen. Fast alle Verhärtungen und Verklebungen in der Rückenmuskulatur sind aufgelöst, er lernt Stück für Stück, seine Hinterhand zu belasten. Gewichtsmanschetten beim Hürdengang stärken zusätzlich die Adduktoren und Abduktoren. Er hat ebenfalls an großer Lebensqualität und Freude gewonnen. Die Therapie wird noch einige Zeit andauern, da er im laufe der letzten sechseinhalb Jahre aufgrund großer Schmerzen schlichtweg verlernt hat, alle vier Läufe zu belasten. Seine Therapiechancen sehen sehr gut aus. Die Hinterhandmuskulatur hat sich zwischenzeitlich angeglichen.

Harry

Porträt Hund Harry

Harry wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: An beiden Ellbogengelenken hochgradige Arthrose. Im Lendenwirbelbereich bis hin zur Hüfte wurden weitere altersbedingte Arthrosen festgestellt.

Als ich mit meiner Erstbefundung begann und dann eine Gangbildanalyse machte, wurde das ganze Ausmaß der Bewegungseinschränkungen und Schmerzen sichtbar. Harry war kaum in der Lage, eine gerade Strecke zu gehen, geschweige denn im Trab zu laufen.

Die Intensiv-Physiotherapie wurde dreimal pro Woche für vier Wochen durchgeführt. Schon am nächsten Tag war, lt. Aussage der Besitzer, eine minimale Besserung zu sehen. Im Laufe der ersten zwei Wochen konnte Harry seine vorderen Extremitäten koordinierter und schmerzfreier aufsetzen. Die Lebensfreude kehrte zurück. Die Therapie bestand aus Massagen, passivem Durchbewegen, Magnetfeldtherapie und aktiven Bewegungsübungen. Das Futter von Harry wurde durch viel frisches Gemüse und Obst ergänzt. Zusätzlich bekommt Harry Ergänzungsmittel für seine Gelenke, was sich absolut positiv auswirkt.

Harry war nach der zweiten Woche Physiotherapie fast medikamentenfrei und nach der vierten Woche wurde die Physiotherapie auf einmal wöchentlich reduziert. Harry fühlt sich pudelwohl und läuft wie ein Marathonläufer durch die Feldmark. Harry ist ein unglaublich tapferes Männlein, der trotz der furchtbaren ersten Jahre seines Lebens in der Slowakei nie den Lebensmut verloren hat.

Harry hat leider in diesem Jahr die Regenbogenbrücke überquert. Nur soviel sei gesagt: du warst ein großer Held und ein wahnsinnig süßer Patient. Ich werde dich niemals vergessen.

Hermine

Hund Hermine

Hermine wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: Plötzlich auftretendes „Ticken“ der hinteren Gliedmaße. Abklärung durch den Tierarzt mit folgender Diagnose: Beidseitige Patella Luxation (Kniescheibenverrenkung) an den Extremitäten. Rechts Grad 3 und links Grad 1.

Der Tierarzt empfahl eine umgehende Operation am rechten Knie. Die Besitzerin wandte sich an mich und bat um physiotherapeutische Unterstützung, um eine Operation möglichst zu umgehen.

Die Physiotherapie begann und wurde zweimal wöchentlich durchgeführt. Nach einer Weile ließ das Ticken auf der linken Beinseite (Grad 1) nach. Kurze Zeit später wurde auch das Ticken auf der rechten Beinseite (Grad 3) weniger. Hermine bekam Magnetfeldtherapie, Massagen, intensives Muskelaufbautraining und ihre Kniegelenke wurden passiv durchbewegt. Zusätzlich nimmt Hermine mit ihrem Frauchen an meinem Mobilitätskursus teil. Eine weitere tierärztliche Kontrolle bestätigte, dass eine Operation nicht mehr notwendig ist.

Jamie

Hundedame Jamie

Jamie wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: Kreuzbandriss an der linken Extremität.

Jamie ist eine wahnsinnig liebe und gutmütige Hündin. Ich konnte von Anfang an mit ihr gut zusammenarbeiten und meine physiotherapeutischen Behandlungen gut durchführen.

Jamie bekam Magnetfeldtherapie und ihre Beine wurde passiv durchbewegt. Später konnte sie sich aktiv über den Physiotherapie-Parcours bewegen. Jamie wurde sehr schnell gesund und nach der zehnten Behandlung endete ihre Therapie erfolgreich.

Jerry

Jerry an der Hecke

Jerry wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: Patella Luxation (Kniescheibenverrenkung) mit zusätzlicher Versetzung der Crista tibiae. Die Operation erfolgte im Juni 2014.

Mein erster Besuch bei Jerry war im wahrsten Sinne des Wortes ein Schock für mich. Das arme Tier hatte die allergrößten Schmerzen, obwohl die OP abgeschlossen war und die Fäden gezogen wurden. Seine rechte hintere Extremität war vollständig unter den Bauch gezogen, seine Wirbelsäule im Lendenwirbelbereich schräg gestellt, um die Schmerzen einigermaßen zu kompensieren.

Die Muskulatur des operierten Beins war vollständig abgebaut, es bestand nur noch aus Fell, Haut und Knochen. Es war mir nicht möglich, den Hund zu berühren, weil seine Schmerzen so unerträglich waren. Ich bat die Besitzerin, gleich am nächsten Tag einen erneuten Kontrolltermin in der Tierklinik zu vereinbaren.

Diagnose: Kreuzbandriss.

Elf Tage später wurde Jerry wieder operiert! So lange musste der kleine Mann auf seine Operation warten! Zehn Tage später konnte mit der Physiotherapie begonnen werden. Zwischenzeitlich geht’s Jerry bestens und er hat die schlimmen Schmerzen hinter sich gebracht.

Nola

Hundedame Nola

Nola wurde mir vorgestellt mit extremen Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Verdacht auf Knochenentzündung im Hüftgelenk und Kompression des Ischiasnervs.

Beim Spielen quiekte Nola furchtbar auf und sie musste sich sofort absetzen. Sie hatte große Schwierigkeiten beim „Geschäft“ machen und das Treppensteigen wurde vollständig vermieden. Ihr war es nicht möglich, sich schmerzfrei ins Sitz zu begeben.

Ich habe Nola mit einem speziellen Magnetfeld-Programm therapiert und ihr zweimal wöchentlich eine entspannende Massage gegeben. Kurze Zeit später ging es Nola um einiges besser. Sie beginnt langsam zu toben, die Lebensfreude kommt zurück. Sie legt sich ganz normal ab, kann wieder schmerzfrei Sitz machen. Das Treppensteigen wird noch vermieden. Die Therapie wurde erfolgreich beendet.

Tommy

Tommy wurde mir mit folgender Diagnose vorgestellt: Tommy hat in seinem Leben fast alles an Organerkrankungen mitgenommen, was machbar ist. Durch die ständigen inneren Schmerzen und Missbefindlichkeiten verspannte Tommy sich am ganzen Körper. Er hatte keine Meinung, Gassi zu gehen, zumal er öfter von anderen Hunden angegriffen wurde und sich dadurch noch mehr zurückzog.

Bei meiner Gangbildanalyse sah ich, wie steif und unwohl Tommy sich bewegte. Für ihn und seine Besitzerin kein Vergnügen.

Tommy bekam Massagen und Magnetfeldtherapie. Wir motivierten ihn zu sportlichen Übungen und siehe da, er war Feuer und Flamme. Er bewältigte alle Übungen mit Bravour. Zwischenzeitlich hat Tommy richtig Freude an Bewegungen und sein Allgemeinbefinden hat sich erheblich gebessert.

Jak

Der alte Hund Jak

Beschwerden eines alten Hundes

Unser Hundefreund, der inzwischen über 12 Lenze zählende Hovawart Jak, leidet seit einiger Zeit an einem Lendenwirbelsyndrom, das ihn naturgemäß beim Gehen stark beeinträchtigt und sicherlich unter dem Stichwort "Altersbeschwerden" einzuordnen ist.

Selbstredend haben wir Hilfsmittel wie eine Hunderampe, ein Spezialbett und Geh- und Tragehilfen-Geschirre angeschafft. Außerdem wird er von einer fachkundigen und sehr engagierten Tierärztin bestens betreut und versorgt. Zusätzlich haben wir physiotherapeutische Maßnahmen eingeleitet, die von der Tierphysiotherapeutin N. Landahl bei uns zu Hause durchgeführt und von Jak freudig begrüßt werden.

Er liegt dann völlig entspannt auf der Magnetfeldmatte und lässt seine Wirbelsäule bearbeiten. Da Frau Landahl derzeit eine Fortbildung in Osteopathie betreibt, kommen dabei auch schon einige Griffe aus diesem Fachgebiet zum Einsatz. Nach der Behandlung kann Jak zumindest zunächst problemlos aufrecht gehen/laufen.

Sicherlich können selbst engagierte tierärztliche und physiotherapeutische Bemühungen keinen Jungbrunnen bewirken. Sie können aber einem altersschwachen Hund das Dasein erleichtern und damit die Lebensfreude sichern helfen. Das hat ein treuer Hundefreund auch verdient!

Mit herzlichen Grüßen

K.-L. Strohmann

 

Ich musste mich von meinem Jaki in diesem Jahr verabschieden. Auch er ging über die Regenbogenbrücke. Dein Bellen und Küsschen geben fehlt mir sehr, mein Schokoladenkäfer.